<p>Depressionen durchdringen jeden Aspekt der Existenz eines Menschen – seine Handlungen, seine Schlafmuster, seine Interaktionen und sogar seine Sprache. Sowohl gesprochene als auch geschriebene Äußerungen können spürbare Veränderungen erfahren, wodurch die sogenannte „Sprache der Depression“ entsteht. Eindrückliche Beispiele dieser einzigartigen Sprache finden sich in den kreativen Werken von Künstlern wie Sylvia Plath und Kurt Cobain, die beide gegen Depressionen kämpften und diese schließlich verloren.</p><span id="ezoic-pub-ad-placeholder-620" data-inserter-version="2"></span><span class="ezoic-ad ezoic-at-0 box-3 box-3620 adtester-container adtester-container-620" data-ez-name="healthy_holistic_living_com-box-3"><span id="div-gpt-ad-healthy_holistic_living_com-box-3-0" ezaw="468" ezah="60" style="position:relative;z-index:0;display:inline-block;padding:0;min-height:60px;min-width:468px;" class="ezoic-ad"></span></span>
Im Laufe der Jahre haben Forscher versucht, den komplizierten Zusammenhang zwischen Depression und Sprache aufzuklären. Dank fortschrittlicher Technologien nähern wir uns stetig einem umfassenden Verständnis. Eine bahnbrechende Studie, die in Clinical Psychological Science veröffentlicht wurde, hat eine bestimmte Wortgruppe entdeckt, die genau anzeigen kann, ob jemand mit einer Depression lebt.
Der Übergang in sprachlichen Analysen
Traditionell umfassten linguistische Analysen die manuelle Lektüre und das Anfertigen von Notizen durch Forscher. Das Aufkommen computergestützter Textanalysemethoden hat diesen Prozess revolutioniert und ermöglicht die Verarbeitung riesiger Datenmengen in nur wenigen Minuten. Diese schnelle Verarbeitung kann bei der Erkennung sprachlicher Merkmale helfen, die dem menschlichen Auge möglicherweise entgehen, einschließlich der Häufigkeit bestimmter Wörter und Wortkategorien, der lexikalischen Vielfalt, der Satzlänge, grammatikalischer Muster und einer Vielzahl anderer Metriken.